Heutzutage nutzt jeder fast nur noch DVDs, aber auch in der Videothek gibt es noch die alten Filme auf VHS-Kassetten. Die Videotheken stellen zwar langsam auf DVDs um, indem sie die alten Videokassetten digitalisieren, jedoch ist der Prozess langwierig.
Außerdem entstehen viel mehr Gefühle, wenn man beispielsweise mit seiner Familie alte Videokassetten rauskramt, und gemeinsam die alten Zeiten aufleben lässt.
Eine Videokassette ist wie folgt aufgebaut:
Eine VHS-Kassette hat als Datenträger ein langes Magnetband, das im Inneren der Videokassette von einer Spule auf die andere gewickelt wird. Als Lesegerät dient eine schnell rotierende Kopftrommel, an der das Magnetband langsam vorbei läuft.
Damit ein erneutes Aufnehmen beziehungsweise Überspielen der Videokassette verhindert werden kann, muss man auf der Längsseite eine Lasche herausbrechen.
Möchte man dann doch wieder einen Teil der VHS-Kassette überspielen, dann muss man einen kleinen Trick anwenden. Die vorher rausgebrochene Lasche muss mit einem Stück Klebeband abgedeckt werden.
Zur erneuten Verwendung der Kassette beziehungsweise zum abermaligen Abspielen des Films muss das Magnetband an den Anfang zurückgespult werden.
Die Spulgeschwindigkeit kann man zwar erhöhen, jedoch gibt es hier ein Grenze. Möchte man beispielsweise zu einer bestimmten Stelle im Film zurückspulen, dann kann das Band nur so schnell rückwärts laufen, wie man die Bilder gerade noch erkennen kann. Ein zu schnelles Zurückspulen würde Bildstörungen hervorrufen.
Ein weiteres Problem ist, dass jeder Spulvorgang die Mechanik und das Magnetband strapaziert.